Resonanztraining
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Wirkung: Fehlt die Resonanz?
Vieles funktioniert heute effizient – und fühlt sich trotzdem leer an. Meetings, Prozesse und Kommunikation laufen, aber echte Wirkung bleibt oft aus. Menschen verlieren die Verbindung zu sich selbst, zu anderen und zu dem, was sie gemeinsam tun.
Genau dort entstehen häufig Missverständnisse, Distanz und das Gefühl, nur noch zu funktionieren. Denn Wirkung entsteht nicht allein durch Methoden oder Strukturen, sondern dort, wo Resonanz gelingt.
Das Resonanztraining hilft dabei, diese Dynamiken bewusster zu verstehen und Zusammenarbeit, Kommunikation und Führung wieder wirksamer zu gestalten.
Menschen oder Organisationen ohne Resonanz:
Funktionieren nur noch statt wirklich zu wirken.
Verlieren die Verbindung zur gemeinsamen Aufgabe.
Kommunizieren aneinander vorbei.
Treffen Entscheidungen ohne echte Beteiligung.
Erleben mehr Distanz, Reibung und Missverständnisse.
Fühlen sich oft erschöpft oder innerlich leer.
Du erkennst dich oder dein Team in einigen Punkten wieder?
Keine Sorge: Viele Menschen und Organisationen erleben genau diese Dynamiken, besonders in einer komplexen und beschleunigten Arbeitswelt. Oft fehlt nicht Kompetenz oder Motivation, sondern eine echte Verbindung: zu sich selbst, zu anderen und zu dem, was man gemeinsam erreichen möchte.
Resonanz lässt sich wieder stärken. Indem Zusammenarbeit bewusster verstanden wird, können Kommunikation, Vertrauen und Wirkung spürbar wachsen.
Dabei unterstützt dich mein Resonanztraining
“Ich glaube, dass gute Führung, gutes Marketing und gute Zusammenarbeit nicht zuerst auf Methoden entstehen, sondern aus Resonanz. Ich helfe Menschen und Organisationen , genau diese Verbindung wiederzufinden - zu sich selbst, im Miteinander und in dem, was sie in der Welt bewirken wollen.”
Johann-Jakob Wulf
So ist das Resonanztraining aufgebaut
✔︎ In individuellen Workshops und Entwicklungsformaten lernst du, wie Resonanz in Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit entsteht – und warum sie entscheidend für echte Wirkung ist.
✔︎ Gemeinsam schauen wir darauf, wodurch Verbindung im Arbeitsalltag gefördert oder blockiert wird. Dabei verbinden wir theoretische Impulse mit konkreten Beispielen, Reflexionen und praxisnahen Übungen.
✔︎ Du entwickelst ein besseres Verständnis für Dynamiken in Teams, Gesprächen und Organisationen und erhältst konkrete Ansätze für wirksamere Kommunikation, tragfähigere Zusammenarbeit und mehr Verbindung zur gemeinsamen Aufgabe.
Modul 1
Willkommen
Warum Resonanz heute entscheidend für gute Führung, wirksame Kommunikation und tragfähige Zusammenarbeit ist.
Modul 2
Was ist Resonanz?
Einblick in die Grundlagen der Resonanz und die Frage, warum manche Begegnungen Wirkung entfalten – und andere nicht.
Modul 3
Resonanz auf drei Ebenen
Verstehen, wie Resonanz mit sich selbst, zwischen Menschen und innerhalb von Organisationen entsteht.
Modul 4
Übungen, Reflexionen und Methoden
Konkrete Impulse und praxisnahe Übungen, um Resonanz im beruflichen Alltag bewusster zu gestalten.
Modul 5
Transfer in die Praxis
Resonanz nachhaltig in Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit verankern.
Was ist eigentlich Arbeiten mit Resonanz ?
Resonanz beschreibt die Fähigkeit, wirklich in Verbindung zu treten – mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit der gemeinsamen Aufgabe. Der Begriff geht unter anderem auf den Soziologen Hartmut Rosa zurück, der sich intensiv mit der Frage beschäftigt hat, warum manche Begegnungen, Gespräche oder Formen der Zusammenarbeit Wirkung entfalten und andere trotz Professionalität leer bleiben.
Dort, wo Resonanz entsteht, wird Kommunikation mehr als bloßer Informationsaustausch. Menschen fühlen sich angesprochen, gehört und ernst genommen. Zusammenarbeit wird klarer, vertrauensvoller und oft auch wirksamer. Resonanz bedeutet dabei nicht Harmonie oder ständige Zustimmung. Sie entsteht auch dort, wo Reibung, Unterschiedlichkeit und echte Auseinandersetzung möglich sind.
Häufige Fragen zum Resonanztraining
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Nein. Resonanz meint nicht bloße Freundlichkeit, Harmonie oder ein dauerhaft gutes Gefühl. Der Begriff beschreibt die Fähigkeit, wirklich in Beziehung zu treten – zu sich selbst, zu anderen Menschen und zur gemeinsamen Aufgabe. Gerade in Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit wird Resonanz dort relevant, wo Menschen nicht nur funktionieren, sondern sich gegenseitig erreichen sollen.
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Ja. Resonanz ist keine abstrakte Theorie, sondern zeigt sich ganz konkret im Arbeitsalltag: in Gesprächen, Meetings, Führungssituationen, Kundenbeziehungen oder Zusammenarbeit im Team. Das Training hilft dabei, Kommunikationsmuster, Spannungen und Dynamiken bewusster zu verstehen und neue Formen wirksamer Zusammenarbeit zu entwickeln.
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Nein. Resonanz spielt überall dort eine Rolle, wo Menschen Wirkung entfalten wollen – in Führung, Vertrieb, Beratung, Marketing, Service oder Organisationsentwicklung. Immer dann, wenn Begegnung mehr sein soll als bloßer Informationsaustausch, wird Resonanz relevant.
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Nein. Resonanz lässt sich nicht erzwingen oder wie eine Methode „anwenden“. Aber es lassen sich Bedingungen schaffen, unter denen echte Verbindung wahrscheinlicher wird – durch Haltung, Kommunikation, Strukturen und Formen der Zusammenarbeit. Genau darum geht es im Resonanztraining.
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Die Qualität von Zusammenarbeit hängt nicht nur von Strukturen, Zuständigkeiten und fachlicher Kompetenz ab. Sie hängt auch davon ab, wie Menschen mit sich selbst, mit anderen und mit ihrer gemeinsamen Aufgabe verbunden sind.
Was ich also mit Resonanz verbinde?
Es ist eine systematische Analyse von Kommunikations-, Führungs- und ZusammenarbeitsmusternIdentifikation von Resonanzpotenzialen in Teams, Rollen und organisationalen Beziehungen
Entwicklung konkreter Ansätze für wirksamere Kommunikation, tragfähigere Zusammenarbeit und bessere Abstimmung
nachhaltige Verankerung durch Reflexion, praktische Übungen, Transfer in den Alltag und gemeinsames Lernen
Genau diese Verbindung entscheidet oft darüber, ob Kommunikation gelingt, ob Entscheidungen getragen werden und ob Teams wirklich wirksam zusammenarbeiten. Wo sie fehlt, nehmen Missverständnisse, Distanz und Reibung zu. Wo sie gelingt, entstehen Klarheit, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung.
Deshalb braucht es Resonanz als greifbares Thema für Führungskräfte und Teams: weil sie eine Voraussetzung dafür ist, dass Zusammenarbeit nicht nur funktioniert, sondern wirksam ist.
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Mein Ziel ist es, Workshops so zu gestalten, dass sie den Menschen gerecht werden, die daran teilnehmen. Deshalb gehe ich sehr individuell auf die Bedürfnisse, Fragen und Herausforderungen der einzelnen Mitarbeitenden ein und richte den Workshop konsequent an ihrer Praxis aus. Mir ist wichtig, dass niemand mit allgemeinen Modellen allein gelassen wird, sondern dass die Inhalte anschlussfähig an den eigenen Arbeitsalltag werden.
Dafür schaffe ich einen Rahmen, der vertrauensvoll ist und echte Auseinandersetzung möglich macht. Denn nur dort, wo Menschen sich ernst genommen fühlen, können sie offen über Zusammenarbeit, Kommunikation und Spannungen sprechen. Genau das ist für mich die Grundlage dafür, dass ein Workshop nicht nur informativ ist, sondern für die Teilnehmenden tatsächlich relevant wird.
Gleichzeitig arbeite ich methodisch fundiert und praxisnah. Ich verbinde fachliche Klarheit mit Formaten, die es den Teilnehmenden ermöglichen, eigene Erfahrungen einzuordnen, konkrete Herausforderungen zu reflektieren und tragfähige Perspektiven für ihren Arbeitsalltag zu entwickeln. So entsteht ein Workshop, der nicht über die Menschen hinweggeht, sondern bei ihnen ansetzt.
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Ich vermittle Führungskräften und Teams Resonanz als etwas, das sich im Arbeitsalltag konkret beobachten, verstehen und nutzen lässt. Im Zentrum steht die Frage, wie gute Verbindung zu sich selbst, zu anderen und zur gemeinsamen Aufgabe entsteht – und was sie für Zusammenarbeit, Kommunikation und Entscheidungen bedeutet.
Die Teilnehmenden gewinnen ein besseres Verständnis dafür, wodurch Resonanz im beruflichen Kontext gefördert oder behindert wird. Sie lernen, Dynamiken im Team klarer einzuordnen, eigene Erfahrungen besser zu verstehen und den Zusammenhang zwischen Beziehung, Kommunikation und Wirksamkeit bewusster wahrzunehmen.
So wird Resonanz zu einer praktischen Perspektive auf Zusammenarbeit: nicht als abstrakte Idee, sondern als etwas, das Orientierung gibt und im gemeinsamen Arbeiten einen spürbaren Unterschied machen kann
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Standortbestimmung: Wie steht es um Resonanz, Vertrauen und Wirksamkeit in Ihrem Team oder Ihrer Organisation?
Zusammenarbeit: Wie kann aus Abstimmung echte Verbindung und aus Koordination ein lebendiges Miteinander werden?
Führung: Wie stärken Führungskräfte Resonanz zu sich selbst, zu ihren Mitarbeitenden und zur gemeinsamen Aufgabe?
Kommunikation: Wie entstehen Gespräche, die nicht nur informieren, sondern Verständnis, Klarheit und Bewegung schaffen?
Transfer: Wie lassen sich Resonanzprinzipien so in den Arbeitsalltag integrieren, dass sie nachhaltig Wirkung entfalten?
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ProduktbeMit unseren Workshop- und Entwicklungsformaten zur Resonanz in Führung, Zusammenarbeit und Kommunikation begleiten wir Ihr Unternehmen dabei, zentrale Spannungsfelder sichtbar zu machen, Resonanzpotenziale zu erkennen und konkrete Veränderungen im Arbeitsalltag anzustoßen. Ziel ist es, echte Mehrwerte zu schaffen: klarere Kommunikation, stärkere Teams, wirksamere Führung und mehr Verbindung zur gemeinsamen Aufgabe.schreibung
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Um den Begriff greifbarer zu machen, lässt sich Resonanz nach Hartmut Rosa über vier Grundmomente beschreiben:
1. Berührung
Etwas erreicht mich wirklich.
Nicht nur rational, sondern existenziell. Ich höre etwas nicht bloß – ich fühle mich angesprochen.2. Antwort
Ich reagiere nicht mechanisch oder routiniert, sondern mit eigener Stimme, Haltung und Wahrnehmung.
Es entsteht keine bloße Reaktion, sondern eine lebendige Erwiderung.3. Verwandlung
Nach einer resonanten Begegnung bin ich nicht ganz derselbe wie vorher.
Es hat etwas mit mir gemacht. Vielleicht nicht spektakulär, aber spürbar.4. Unverfügbarkeit
Resonanz lässt sich nicht erzwingen.
Man kann sie nicht herstellen wie ein Produkt. Aber man kann Bedingungen schaffen, unter denen sie wahrscheinlicher wird.Gerade dieser letzte Punkt ist entscheidend. Denn er schützt den Begriff vor Missverständnissen: Resonanz ist keine Technik, die man einfach „einsetzt“. Sie ist auch kein Trick, mit dem man Menschen manipuliert. Aber man kann so arbeiten, sprechen, gestalten und führen, dass echte Verbindung eher möglich wird.
Wer Resonanz nicht nur als Idee, sondern als Arbeitsbegriff verstehen will, kann sie auf drei Ebenen betrachten:
1. Die personale Ebene: Resonanz mit sich selbst
Hier geht es um die innere Stimmigkeit einer Person.
Menschen merken meist erstaunlich schnell,
ob jemand nur eine Rolle spielt
ob jemand wirklich zuhört
ob jemand bloß Abläufe ausführt
oder ob jemand innerlich verbunden ist mit dem, was er oder sie tut
Resonanz beginnt deshalb nicht erst zwischen Menschen, sondern schon davor:
Bin ich offen? Bin ich ansprechbar? Bin ich nur funktional da – oder wirklich präsent? Habe ich noch Zugang zu dem Sinn meiner Arbeit?Wo diese personale Ebene verloren geht, entstehen oft Routine, Leere oder Erschöpfung. Dann bleibt Professionalität vielleicht erhalten – aber Tiefe geht verloren.
2. Die relationale Ebene: Resonanz zwischen Menschen
Hier wird Resonanz am sichtbarsten.
Überall dort, wo Menschen miteinander arbeiten, beraten, verkaufen, begleiten, führen, verhandeln oder unterstützen, stellt sich die Frage, ob ein echtes antwortendes Verhältnis entsteht.
Menschen wollen meist nicht nur informiert, sondern verstanden werden.
Nicht nur bedient, sondern ernst genommen.
Nicht nur überzeugt, sondern erreicht.Auf dieser Ebene zeigt sich Resonanz darin, dass Begegnung nicht bloß korrekt verläuft, sondern Bedeutung gewinnt.
3. Die strukturelle Ebene: Resonanz durch Formen, Abläufe und Rahmen
Resonanz ist nicht nur eine Frage von Charisma oder Persönlichkeit. Sie hängt immer auch an Strukturen.
Nicht nur Menschen erzeugen Resonanz – auch Rahmenbedingungen fördern oder blockieren sie.
Dazu gehören zum Beispiel:
Sprache
Zeit
Dramaturgie
räumliche Gestaltung
Erwartungsmanagement
Prozesse
Übergänge
Erreichbarkeit
Rollenklärung
Kommunikationsformate
Eine Organisation kann hochkompetente Menschen haben und trotzdem resonanzarm wirken, wenn ihre Strukturen nur auf Tempo, Absicherung oder Standardisierung ausgerichtet sind. Umgekehrt können gut gestaltete Rahmen Begegnung, Vertrauen und Gegenwärtigkeit deutlich fördern.
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Weil wir in vielen Bereichen gelernt haben, Prozesse zu optimieren, Kommunikation zu standardisieren und Leistungen zu skalieren – und dabei oft vergessen, dass Menschen nicht nur Informationen verarbeiten, sondern Beziehungen erleben.
Viele Systeme sind heute hoch leistungsfähig, aber zugleich oft resonanzarm. Sie funktionieren, aber sie erreichen nicht. Sie sind effizient, aber sie berühren nicht. Sie produzieren Ergebnisse, aber keine wirkliche Verbindung.
Das zeigt sich in ganz unterschiedlichen Feldern:
Kund:innen fühlen sich betreut, aber nicht verstanden
Mitarbeitende sind eingebunden, aber innerlich nicht mehr verbunden
Kommunikation ist sichtbar, aber nicht glaubwürdig
Beratung ist korrekt, aber nicht wirklich tragfähig
Führung ist strukturiert, aber nicht ansprechbar
Dienstleistung ist professionell, aber austauschbar
Gerade deshalb ist Resonanz kein Nebenthema. Sie berührt die Frage, warum manche Begegnungen tragen – und andere trotz aller Kompetenz leer bleiben.
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Damit der Begriff nicht abstrakt bleibt, lohnt sich der Blick auf konkrete Felder:
Beispiel 1: Hochzeitsbranche
In der Hochzeitsbranche zeigt sich Resonanz besonders deutlich, weil hier Menschen in einer biografisch aufgeladenen Situation begleitet werden. Eine Trauung, ein Kennenlerngespräch, ein Song, eine Fotoreportage oder ein Raumkonzept können Resonanz nicht garantieren – aber sehr wohl ermöglichen oder verhindern.
Paare fragen oft nicht nur:
Ist das professionell?
Sondern auch:
Werden wir gesehen? Passt das zu uns? Spüren andere, wer wir sind?Hier zeigt sich: Gute Arbeit ist nicht nur schön oder organisiert, sondern schafft Bedingungen für Verbindung, Präsenz und Bedeutung.
Beispiel 2: Marketingagentur
Auch in einer Marketingagentur ist Resonanz zentral. Nicht nur im Verhältnis zum Kunden, sondern auch in der Kommunikation nach außen.
Eine Kampagne kann formal brillant, datenbasiert sauber und kreativ auffällig sein – und trotzdem leer wirken. Warum? Weil sie vielleicht Aufmerksamkeit erzeugt, aber keine wirkliche Antwort. Weil sie sendet, aber nicht berührt. Weil sie sichtbar ist, aber kein inneres Echo auslöst.
Resonanz fragt hier:
Verstehen wir wirklich, wen wir ansprechen?
Treffen wir einen Nerv – oder nur eine Zielgruppendefinition?
Entsteht Vertrauen – oder nur Reichweite?Beispiel 3: Vertrieb
Im Vertrieb wird Resonanz oft unterschätzt, weil der Bereich schnell mit Zahlen, Performance und Abschlüssen verbunden wird. Doch gerade hier entscheidet sich sehr viel an der Qualität der Beziehung.
Ein resonanter Vertrieb heißt nicht, besonders nett zu sein. Er heißt, Menschen wirklich zu erfassen: ihre Lage, ihre Motive, ihre Vorbehalte, ihre Sprache. Wer nur Druck erzeugt, Skripte abspult oder Einwände taktisch behandelt, kann kurzfristig erfolgreich sein. Aber tragfähige Beziehungen entstehen anders.
Die Frage lautet hier:
Spürt mein Gegenüber, dass ich wirklich zuhöre?
Entsteht Vertrauen?
Gibt es ein Gespräch – oder nur ein Vorgehen?Beispiel 4: Anwaltskanzlei
Auch in einer Kanzlei ist Resonanz hochrelevant. Mandant:innen kommen oft nicht nur mit einem Sachverhalt, sondern mit Unsicherheit, Druck, Konflikt oder Angst.
Juristische Präzision ist unverzichtbar. Aber sie genügt nicht immer. Menschen müssen nicht nur korrekt beraten werden, sondern sich in ihrer Lage auch verstanden fühlen. Eine Kanzlei kann fachlich exzellent sein und dennoch distanziert, unzugänglich oder kalt wirken. Umgekehrt kann eine resonante Haltung dazu beitragen, dass Mandant:innen Vertrauen fassen, klarer entscheiden und sich sicherer fühlen.
Resonanz bedeutet hier:
präzise sein, ohne unnahbar zu werden
klar sein, ohne hart zu klingen
professionell bleiben, ohne Beziehung auszublendenBeispiel 5: Supermarkt, Kasse, Service
Selbst in einem sehr kurzen Kontakt kann Resonanz eine Rolle spielen. Natürlich wird nicht jede Begegnung an einer Kasse zu einem tiefen Moment. Aber auch dort merkt man, ob jemand nur scannt oder einen Menschen wahrnimmt.
Resonanz im Kleinen heißt oft:
anwesend sein
ansprechbar sein
nicht nur Funktion, sondern Gegenüber bleibenGerade in alltäglichen, scheinbar kleinen Situationen entscheidet sich oft, ob eine Gesellschaft kälter oder menschlicher erlebt wird.
Beispiel 6: Stiftung, Verein, Organisation
In Organisationen, Verbänden oder Stiftungen geht Resonanz oft verloren, wenn Prozesse, Gremienlogik und Zuständigkeiten alles dominieren. Dann wird Kommunikation zwar abgestimmt, aber nicht lebendig. Beteiligung wird formal angeboten, aber nicht wirklich erlebt. Menschen sind involviert, aber innerlich nicht erreicht.
Resonanz fragt hier:
Gibt es nur Strukturen – oder auch echte Ansprechbarkeit?
Gibt es nur Zuständigkeit – oder auch Beziehung?
Gibt es nur Kommunikation – oder auch Antwort? -
Wer Resonanz ernst nimmt, verschiebt den Blick.
Dann fragt man nicht mehr nur:
Wie können wir effizienter werden?
Wie können wir sichtbarer werden?
Wie können wir professioneller auftreten?
Wie können wir Prozesse sauberer gestalten?
Sondern auch:
Wie entsteht hier wirkliche Ansprechbarkeit?
Was hilft Menschen, sich gesehen und ernst genommen zu fühlen?
Welche Form unterstützt Gegenwärtigkeit statt Überforderung?
Wo wirken wir glatt, aber nicht glaubwürdig?
Was macht aus Kontakt Beziehung?
Diese Fragen verändern oft mehr als jede Optimierungsmaßnahme. Denn sie betreffen nicht nur Methoden, sondern Haltung, Sprache, Struktur und Kultur.
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Nein.
Gerade in einer Zeit, in der vieles auf Beschleunigung, Verdichtung, Vergleichbarkeit und Dauerverfügbarkeit ausgerichtet ist, wird Resonanz zu einem wichtigen Gegenbegriff.
Nicht im Sinn einer romantischen Flucht aus der Moderne. Sondern als Erinnerung daran, dass Menschen keine Maschinen sind. Dass Beziehung nicht vollständig planbar ist. Dass Bedeutung nicht auf Knopfdruck entsteht. Und dass gute Arbeit oft dort beginnt, wo jemand nicht nur etwas erledigt, sondern wirklich in Beziehung tritt.
Nicht im Sinn einer romantischen Flucht aus der Moderne. Sondern als Erinnerung daran, dass Menschen keine Maschinen sind. Dass Beziehung nicht vollständig planbar ist. Dass Bedeutung nicht auf Knopfdruck entsteht. Und dass gute Arbeit oft dort beginnt, wo jemand nicht nur etwas erledigt, sondern wirklich in Beziehung tritt.
Resonanz heißt nicht, dass alles emotional, tief oder besonders sein muss.
Resonanz heißt:
Menschen so zu begegnen, dass etwas antworten kann.Das kann im großen Moment geschehen – in einer Rede, einer Verhandlung, einem Beratungsgespräch oder einer Kampagne.
Und es kann im Kleinen geschehen – in einem Blick, einem Satz, einem Übergang, einer Art zuzuhören.Wo Resonanz entsteht, wird Arbeit nicht weniger professionell, sondern menschlich genauer.
Nicht weniger strukturiert, sondern sinnvoller gestaltet.
Nicht weniger wirksam, sondern oft gerade dadurch tragfähiger. -
Gerne arbeite ich im Team mit Maren Meheust.
Seitdem Maren die Prinzipien der Resonanz in ihrer Arbeit als Marketingstrategin und Rednerin anwendet, verändern sich Ergebnisse spürbar: Kommunikation wird klarer, Meetings fokussierter, Entscheidungen tragfähiger und Pitches erfolgreicher. Die Erkenntnis, dass oft ein kleiner Hebel große Wirkung entfaltet, ist für sie Motivation und Ausgangspunkt, Resonanztrainings zu geben.
Als Senior Marketingstrategin verfügt Maren über zehn Jahre Erfahrung in Agenturen und Projekten in Digital, Media und Print. Ihr Schwerpunkt liegt auf Zielgruppenanalyse, strategischer Konzeption und Workshop-Design. Sie arbeitet interdisziplinär und übernimmt in Teams die Analyse von Projekten, die sie in fundierte Entscheidungsprozesse und eine klare Steuerung übersetzt.
Gerade an dieser Schnittstelle zeigt sich, wie entscheidend Resonanz ist – in der internen Zusammenarbeit ebenso wie in der externen Kommunikation. Ihre Arbeit ist zudem geprägt von einer hohen Sensibilität für interkulturelle Kontexte, die sich aus ihrem deutsch-französischen Studium sowie ihrer beruflichen Erfahrung in Paris, Dubai und ihrem heutigen Wohnort an der französischen Grenze ergibt.
Immer dann, wenn Menschen und Perspektiven zusammenkommen, wird deutlich: Oft sind es kleine Veränderungen in Haltung und Arbeitsweise, die den Unterschied machen – dafür, ob Inhalte wirklich ankommen, ob Zusammenarbeit gelingt und ob Strategien im Alltag greifen. Genau dieses Verständnis vermittelt Maren in ihren Trainings und unterstützt Unternehmen und Agenturen dabei, diese Hebel bewusst zu nutzen.